Zentrale Treasury-Logik
Eine Schweizer Gesellschaft als Hub, operative Töchter als Speichen. Zahlungsströme, Währungen und Sicherheiten werden sichtbar gemacht. Der Hub ist kein verdecktes Kreditinstitut für Dritte.

Group Finance · Intercompany
Die Imbo AG stellt Sicherheiten für Verbindlichkeiten verbundener Gesellschaften und strukturiert Konzernfinanzierungen. Das steht so im Zweck. Operativ heisst es: Risiko dort tragen, wo der Cashflow entsteht – und dokumentieren, wo es hängen bleibt.
Sicherheiten, Garantien, Bürgschaften
Internationale Gruppen finanzieren oft lokal und sichern zentral. Oder umgekehrt. Die Imbo AG kann für verbundene Gesellschaften Garantien, Bürgschaften und dingliche Sicherheiten stellen, sofern das Geschäft dem Zweck dient, die Gegenpartei bekannt ist und die Belastung der eigenen Bilanz tragbar bleibt. Jede Sicherheit ist ein Kredit – auch wenn niemand das Wort benutzt.
Wir dokumentieren Upstream-, Downstream- und Cross-Stream-Sicherheiten so, dass Kapitalerhalt, Verrechnungssteuerfragen und Gläubigerschutz nicht erst in der Krise auftauchen. Upstream-Sicherheiten zugunsten einer Mutter verlangen besondere Sorgfalt. Wir sagen das ungern leise, weil es teuer wird, wenn man es übersieht.
Garantien gegenüber Banken Dritter setzen voraus, dass wir den Kredit, die Covenants und den Ausfallpfad kennen. Blanko-Patronatserklärungen ohne Limit gehören nicht zu unserem Handwerk.
[Widget: Sicherheitentypen]
| Grundpfand | Liegenschaften der Imbo AG oder verbundener SPVs |
|---|---|
| Anteilspfand | Aktien oder Stammanteile von Tochtergesellschaften |
| Garantie | Befristet, betraglich limitiert, Recht Zug / Schweiz |
| Bürgschaft | Nur mit klarer Hauptschuld und Einredenregelung |
| Kontoverpfändung | Wo Banken es verlangen und das DSG es zulässt |
Konzernfinanzierung & Cash-Pooling
Cash-Pooling spart Zins und macht Gruppen steuerbar. Es kann aber stille Kredite, Verrechnungssteuerfallen und Insolvenzrisiken erzeugen, wenn die Verträge fehlen. Die Imbo AG strukturiert physisches und – wo sinnvoll – notionales Pooling nur mit Intercompany-Vereinbarungen, Verzinsung, Limits und einem Ausstiegsszenario.
Eine Schweizer Gesellschaft als Hub, operative Töchter als Speichen. Zahlungsströme, Währungen und Sicherheiten werden sichtbar gemacht. Der Hub ist kein verdecktes Kreditinstitut für Dritte.
Konzerninterne Darlehen brauchen fremdübliche Konditionen. Wir arbeiten mit dokumentierten Spreads, nicht mit Nullzins aus Bequemlichkeit. Das schützt in der Veranlagung und im Gesellschafterstreit.
Internationale Töchter
Tochtergesellschaften im Ausland bringen Bewilligungen, Währung, politische Risiken und andere Insolvenzrechte. Die Imbo AG sichert solche Einheiten über Garantielinien, interne Kreditlimits und – wo Immobilien im Spiel sind – über dingliche Rechte am jeweiligen Ort. Wir versprechen keine politische Immunität. Wir versprechen, dass das Risiko benannt und bilanziert ist.
Cross-Border-Sicherheiten verlangen lokale Berater. Wir führen das Mandat, ersetzen aber nicht den Anwalt in der Zieljurisdiktion.
Vertrauliches Mandat
Gruppenstruktur, gewünschte Sicherheit, Bankenbeziehung, ob Cash-Pooling oder eine Einzelgarantie im Vordergrund steht.